Mikrozirkulationskur

Störungen der Mikrozirkulation äußern sich klinisch häufig in Form von Konzentrationsstörungen, vermehrter Vergesslichkeit (kognitive Defizite), Schwindel (Vertigo) oder Ohrensausen (Tinnitus). Als eine Mitursache werden Gefäßverschlüsse oder -verengungen der kleinsten Gefäße im Gehirn angenommen.

Therapeutisch steht hier die Aktivierung der Durchblutung und damit verbunden eine Verbesserung der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung der Gehirnzellen im Vordergrund. Neben allgemeinen Maßnahmen (z.B. regelmäßige sportliche und kognitive Betätigung) können Medikamente eine solche Verbesserung der Mikrozirkulation bewirken.

Mit großem Erfolg setzen wie hierbei auch die sog. Mikrozirkulationskur ein. Diese besteht aus einer Kombination aus 4 hochpotenten homöpathischen Präparaten gelöst in einer Ringer-Lactat-Infusionslösung.

Diese hochangereicherte Infusion wird ihnen 5 Wochen lang zweimal wöchentlich über jeweils circa 30 Minuten verabreicht. Häufig wird ein positiver Effekt schon während der Infusionskur verspürt.

Bei Schwindel sollte diese Therapie idealerweise mit der hochkonzentrierten Sauerstofftherapie kombiniert werden. Liegt akut auch ein quälendes Ohrgeräusch vor, kann adjuvant die sogenannte Stellatumblockade (spezielle Neuraltherapie) hilfreich sein. Bei vermehrter Vergesslichkeit bzw. Konzentrationsstörungen stellt der Powertropf einen synergistischen Kombinationspartner dar.

Im Vorfeld einer Mikrozirkulationskur, werden natürlich differentialdiagnostisch spezifische Erkrankungen, wie z.B. eine Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) oder eine dementielle Entwicklung, die eine andere Therapie erforderlich machen würden, ausgeschlossen.