Kopfläuse

Übersicht & Therapie

Kopfläuse (Pediculus humanus capitis) haben sich, wie ihre zur selben Art stammenden Kleiderläuse (Pediculus humanus humanus) speziell an den Menschen angepaßt. Sie werden durch einen direkten Körperkontakt („Haar-zu-Haar“) z.B. beim gemeinsamen Spielen übertragen. Seltener ist die Übertragung durch Gegenstände, wie z.B. Haarbürsten, Schals oder Mützen.

In Einrichtungen mit vielen Kindern, so z.B. im Kindergarten, im Hort oder in der Schule gibt es insbesondere nach den Ferienzeiten oftmals Probleme mit Kopfläusen. Wird ein Befall festgestellt, so darf ein erneuter Besuch der Einrichtung erst nach erfolgreicher Erstbehandlung erfolgen, was meist schon am Folgetag möglich ist. Von den Einrichtungen wird zumeist ein ärztliches Attest über die erfolgreiche Anwendung verlangt.Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl von Präparaten gegen Kopfläuse. Neben dem weit verbreiteten LindAn (Jacutin®, nur noch bis 2008 zugelassen), finden sog. Pyretroide (Goldgeist forte®, Infectopedicul®) häufig Anwendung. Ein neueres Präparat (NYDA L®) hat einen anderen Therapieansatz: Dieses Präparat besteht aus zwei Silikonölen und verklebt so die Atemöffnungen der Läuse.

Der Erfolg der Therapie ist nicht nur abhängig von möglichen Resistenzen gegenüber o.g. Präparaten. Häufig liegen bei Versagen der Therapie Fehler in der Anwendung des Präparates vor. So muß auch unbedingt das private Umfeld (andere Personen im Haushalt, Kleidung, Bettwäsche, Stofftiere) behandelt werden (andere Personen mitbehandeln, Wäsche waschen, Stofftiere 2 Tage einfrieren oder mindestens 1 Woche verpackt lagern etc.). Um mögliche Fehler bei der Anwendung der Präparate vorzubeugen, haben wir die Anwendung von zwei oft verordneten Medikamenten zusammengefaßt:

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